Sirenen über der Mosel-Loreley, Piesport

Nebelschwaden über dem Piesporter Berg der Mosel-Loreley

Nebelschwaden über dem Berg der Mosel-Loreley, der sich an einer Stelle ungewöhnlich öffnet (zwischen den Piesporter Weinlagen Gärtchen und Günterslay). Die Sirenen, aus der griechischen Mythologie für ihren betörenden Gesang bekannt, waren Mischwesen aus Frau und Vogel. Erst im Mittelalter wurden sie als Wesen aus Mensch und Fisch dargestellt und als Meerjungfrauen bezeichnet.

Schwäne vor der Moselloreley

Foto - drei Schwäne schwimmen auf der Mosel im Nebel vor der Mosel-Loreley
Die steilen Felsen des Schieferberges enden schroff direkt in der Mosel. Diese Formation wird in Anlehnung an die Loreley am Rhein Moselloreley genannt. An einem so verwunschenen Ort kommt einem auch hier an der Mosel die wundersame, Gewaltige Melodei in den Sinn: 

Die Lore-Ley

Ich weiß nicht was soll es bedeuten,
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar;
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar.

Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh.

Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lore-Ley getan.

Gedicht von Heinrich Heine, 1824

 

 

 

Trittenheim ein Wintermärchen

Trittenheim ein Wintermärchen, Panormafotografie von Trittenheim im Winter

Trittenheim ein Wintermärchen
„... Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
Und predigten öffentlich Wasser.

Ein neues Lied, ein besseres Lied,
O Freunde, will ich euch dichten!
Wir wollen hier auf Erden schon
Das Himmelreich errichten.

Wir wollen auf Erden glücklich sein,
Und wollen nicht mehr darben;
Verschlemmen soll nicht der faule Bauch,
Was fleißige Hände erwarben.“

Aus Heinrich Heine „Deutschland. Ein Wintermärchen“, 1844

Heimlich zu trinken liegt den fleißigen Winzern ganz und gar nicht im Sinn. Sie predigen schon immer öffentlich Wein
um mit anderen glücklich auf Erden zu sein.

 

 

Winninger Uhlen und Chinas Reisterrassen

Terrassenmosel und Reisterrassen

Wie ähnlich die Landschaften sein können. Die Terrassenweinberge der Untermosel erinnern an die chinesischen Reisterrassen z.B. die in der Provinz Yunnan, tief im Südwesten Chinas.

Bergbau an der Untermosel

Terrassen-Weinberg in der Trittenheimer Apotheke

Terrassen-Weinberg in der Trittenheimer Apotheke mit Moselschleife von Trittenheim

Auf jeder Stufe dieses Terrassen-Weinbergs steht eine Rebenreihe. Im Steilhang der Trittenheimer Apotheke bekommt jede einzelne Rebe optimale Sonneneinstrahlung.

Winterlandschaft Piesport

Piesport im Schnee, die Mosellschleife mit dem Piesporter Goldtröpchen im Winter

Die Moselschleife von Piesport mit dem Piesporter Goldtröpfchen (mitte bis rechte Bildseite) im Winter. Links in und vor den Felsen die Weinlage Piesporter Günterslay, davor Piesporter Gärtchen und Kreuzwingert. Auf der gegenüberliegenden Moselseite die Weinlage Piesporter Treppchen.

Enkircher Batterieberg torkelt

Lage Enkircher Batterieberg - alte Weinstöcke im Steilhang

Die alten Weinstöcke im Steilhang der Lage Enkircher Batterieberg haben im Laufe der Zeit ihren eigenen Rhythmus gefunden. Dieser einzelne Weinberg wird momentan nicht bewirtschaftet.

Weinlage Burger Schlossberg

Die Weinlage Burger Schlossberg im Morgen-Nebel als Panorama-Fotografie

Der Weinort Burg (Mosel) taucht langsam aus dem morgenlichen Frühnebel auf. Einige Weingüter liegen inmitten der Weinberge der Weinlage Burger Schlossberg.

Ein Männlein steht im Zeppwingert

Hagebutten über dem Moseltal in der Lage Enkircher Zeppwingert

Hagebutten in der Weinlage Enkircher Zeppwingert. Die Früchte der Wildrose sind für Vögel, Mäuse und Füchse willkommene Nahrung. In dem Kinderlied "Ein Männlein steht im Walde" von Hoffmann von Fallersleben (2.4.1798 - 19.1.1874) wird diese Frucht mit dem purpurroten Mäntelein besungen.